Die Teilnehmer

Das Angebot des BTZ ist vornehmlich für Erwachsene vorgesehen, die auf Grund von seelischen Erkrankungen und deren Folgen ihren Beruf nur unter großen Schwierigkeiten oder gar nicht mehr ausüben können. Für Menschen, die auf Grund von Suchterkrankungen, hirnorganischen Schädigungen, Geistig- und Mehrfachbehinderungen schwer beeinträchtigt sind, kann das Trainingsprogramm nur eingeschränkt von Nutzen sein.

Um ein möglichst wirklichkeitsnahes Training zu gestalten, muss eine Belastbarkeit von mindestens vier Stunden am Tag gegeben sein. Das Ziel einer vollschichtigen Arbeitsfähigkeit soll dabei in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen erreichbar sein. In besonders gelagerten Fällen ist die Durchführung des Trainings in Teilzeit möglich. Dies bedarf jedoch der gesonderten Absprache mit dem zuständigen Kostenträger.

Wer seelisch beeinträchtigt ist und sich für eine Maßnahme im BTZ interessiert, wird im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Vorstellungsgesprächen hinsichtlich der beruflichen Perspektiven und Möglichkeiten beraten.

Im persönlichen Gespräch im BTZ wird auch die Eignung eines Bewerbers für die Trainingsmaßnahme abgeklärt. Anschließend erfolgt in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Rehabilitationsträger die Entscheidung über die Aufnahme.

Bewerber, für die eine Maßnahme im BTZ nicht in Frage kommt, werden hinsichtlich möglicher Alternativen aufgeklärt.

Zur Information von Interessenten, Angehörigen, Betreuern und psychosozialen Einrichtungen bietet das BTZ regelmäßig Informationsveranstaltungen an. Im Einzelfall besteht für den Interessenten auch die Möglichkeit einer Hospitation.

 

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