Ambulantes und
stationäres
Wohnen

Ambulantes und stationäres Wohnen

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist die Beziehung als wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches sozialpädagogisches Handeln. Unsere Grundlage ist durch gegenseitige Annahme, Achtung und Rücksichtnahme gekennzeichnet. Das Kind, der junge Mensch, der Erwachsene werden ernst genommen und in ihrem Menschsein akzeptiert und angenommen.

Zielgruppe

Zielgruppe des ambulant betreuten Wohnens sind Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder einer Abhängigkeitssymptomatik. Sie benötigen professionelle Hilfestellungen, um ihren Lebensalltag zu bewältigen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

Zielsetzung

Ziel im ambulant betreuten Wohnen ist es, das selbstständige und eigenverantwortliche Leben in der eigenen Wohnung oder in einer frei gewählten Wohngemeinschaft des BTZ zu ermöglichen. Dazu werden in einem Hilfeplanverfahren die verschiedenen Angebote zur Unterstützung individuell auf unsere Klientinnen und Klienten abgestimmt.

Leistungsangebote

Im ambulant betreuten Wohnen umfasst die Begleitung lebenspraktische Bereiche, wie z.B. das Training einer gesunden Ernährung oder die Pflege des äußeren Erscheinungsbildes. Ebenso sind aber auch beratende Gespräche zur Erarbeitung einer individuellen Alltagsstruktur und die Begleitung bei Behördengängen Bestandteil der Betreuung.

Zum Leistungsangebot des ambulant betreuten Wohnens zählt auch die Begleitung im Umgang mit der Erkrankung. Das beinhaltet unter anderem Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und dem Krankheitsverständnis sowie Maßnahmen zur Krisenintervention oder das Erlernen eigenverantwortlicher Medikamentenein­nahme.

Begleitung

Im Bereich des ambulant betreuten Wohnens werden die Klientinnen und Klienten im Rahmen eines aufsuchenden Hilfesystems betreut. Die pädagogischen Fachkräfte vereinbaren feste Termine mit ihnen, welche hauptsächlich in der eigenen Wohnung oder Wohngruppe stattfinden. Der Betreuungs­aufwand variiert dabei je nach bewilligtem Umfang zwischen mindestens einer bis zu vier Fachleistungsstunden in der Woche.

Finanzierung

Das ambulant betreute Wohnen wird in der Regel über den Landschaftsverband Westfalen-Lippe für den Personenkreis nach §54 SGB XII finanziert. Personen, die gesetzliche Einkommens- und/oder Vermögensfreigrenzen überschreiten, tragen die Betreuungskosten selbst.

Zielgruppe

Das stationäre Wohnen richtet sich an Kinder und Jugendliche, die bei einem weiteren Verbleib in ihrer Herkunftsfamilie aufgrund der dortigen Lebensbedingungen einer akuten oder latenten Kindeswohlgefährdung ausgesetzt sind.

Zielsetzung

Stationäre Wohngruppen bieten Kindern und Jugendlichen bei Problemen im Elternhaus kurz- oder langfristig durch verlässliche Alltagsstrukturen Halt, Orientierung und ein Zuhause.

Außerdem wird übergeordnet das Ziel einer Reintegration in die Herkunftsfamilie bzw. die Entwicklung eigener Lebensperspektiven und die damit verbundene Verselbstständigung der Jugendlichen verfolgt.

Leistungsangebote

Im stationären Wohnen ermöglichen den Kindern und Jugendlichen klare, transparente Regeln sowie ein respektvoller und wertschätzender Umgang ein gutes Miteinander. Außerdem werden durch freizeitpädagogische Angebote die individuelle Entwicklung und das soziale Lernen angeregt und gefördert.

Begleitung

Im stationären Wohnen ist die Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen die wichtigste Voraussetzung für deren erfolgreiche persönliche, soziale und schulische Entwicklung. Die Betreuungsarbeit wird durch pädagogische Fachkräfte im Tages- und Nachtdienst gewährleistet. Dies bedeutet, dass rund um die Uhr mindestens eine Ansprechperson im Haus ist.

Finanzierung

Träger des stationären Wohnens ist auf Grundlage des SGB XIII das Jugendamt am Wohnort der Eltern bzw. des Erziehungsberechtigten.

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